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30. Januar 2023
Cornelia Meier
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Print verstärkt Werbewirkung

Touchpoints sind im Marketing viel mehr als nur die Träger von Werbebotschaften. Sie nehmen selbst großen Einfluss auf die Werbewirkung und fungieren – richtig eingesetzt – als Wirkungsverstärker. Welcher Kanal und welche Form der Ausspielung für welchen Zweck besonders geeignet ist, zeigen die Ergebnisse der Grundlagenstudie „Touchpoint Decoder“. Dabei tut sich vor allem Print hervor.

 

Leser vertrauen Print

Laut „Touchpoint Decoder“ sind Prospekte und Anzeigen in Zeitungen besonders vertrauens- und glaubwürdig. Der Grund: Prospekte kommunizieren die Angebote für die kommende Woche und die dort gemachten Werbeversprechen werden auch eingehalten.

Anzeigen in Zeitungen werden darüber hinaus nicht nur vom älteren Publikum als vertrauenswürdig wahrgenommen, sondern auch von den 18- bis 39-jährigen Lesern – sogar in einem etwas stärkeren Maße als bei den 60- bis 69-Jährigen.

 

Printanzeigen transportieren Informationen – und mehr

Die Studie bestätigt darüber hinaus, dass Printanzeigen gut zur Vermittlung von Informationen geeignet sind. Sie widerlegt zudem das Vorurteil, dass eine Emotionalisierung der Konsumenten nur mithilfe von Bewegtbild erreicht wird: Im Hinblick auf „Unterhaltung“ seien Anzeigen in Zeitschriften und Bewegtbild-Touchpoints gleich gut geeignet. Markenverbundenheit könne jedoch in stärkerem Maße durch Printanzeigen erzeugt werden, so die Ergebnisse der Studie.

Grafik: [m] science

Hintergründe zur Studie

 

Die Ende 2021 durchgeführte Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung mit insgesamt 18.000 Teilnehmern und 46.000 Touchpoint-Bewertungen. Es wurden insgesamt mehr als 50 Touchpoints aus allen für einen Werbetreibenden relevanten Bereichen (Paid, Owned und Earned) untersucht. Jeder Touchpoint wurde auf mehr als 40 Eigenschaften (beispielsweise „ist unterhaltsam“ oder „regt mich an, ein Produkt zum ersten Mal zu kaufen“) bewertet.

Grafik: [m] science

Die Ergebnisse sind auf alle Werbetreibenden und Branchen anwendbar, da die Studie eine generische Bewertung je Touchpoint liefert. Die Daten wurden mittels einer Reiz-Reaktions-Messung erhoben, welche zur Bewertung des Touchpoints die Antwortrichtung (Passt, Passt nicht) mit der dafür benötigten Antwortzeit kombiniert. Je kürzer die Antwortzeit, desto besser ist die Eignung zur Erfüllung eines Kommunikationsziels.

 

Die vollständige Studie lesen Sie unter
www.maurer-online.de/touchpoint

Foto: Gerd Staehle
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